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So sieht (m)ein Kindle aus.

Ich muss jetzt mal Werbung machen. Und zwar für meinen über alles geliebten Amazon Kindle E-Book-Reader. Dieses absolut fantastische, unheimlich praktische, aussergewöhnlich leicht zu bedienende, kleine, schlanke, kaum Platz und Gewicht einnehmende Gerät ist mein liebster Reisebegleiter.  Trotz seiner geringen Grösse von nur etwa 15 x 20 cm  (die Dicke ist kaum erwähnenswert) und einem Gewicht, das in etwa demjenigen einer Tafel Schokolade entspricht, ist dieser Apparat in der Lage, mehrere Dutzend, wenn nicht hunderte, ja eine ganze Privatbibliothek von Büchern zu speichern. Das entlastet mein Gepäck im Hinblick auf Volumen und Gepäck enorm, wie sich jeder denken kann!

Die Fähigkeit über Wi-Fi jederzeit auf den Kindle Bookstore zuzugreifen und von dort neue Bücher herunterzuladen ist in vielen Situationen sehr hilfreich: Kaum in Land oder Stadt X angekommen, befinden sich bereits 1, 2, 3 Reiseführer in meinem Besitz. Kaum ist Buch Y zu Ende gelesen, habe ich schon das nächste im Kindle. Ein anderer Reisender hat ein tolles Buch dabei, das er mir empfiehlt? Zägg-Bumm, schon hab ich’s auch. Die Preise für die elektronischen Bücher sind in aller Regel etwa 30% unter dem Listenpreis, Klassiker sind bereits für 2-3 USD zu haben, von allen Ausgaben lassen sich Samples herunterladen, so dass man die Katze nicht im Sack kaufen muss. Obwohl (vorläufig) noch vorwiegend auf englische Literatur ausgerichtet, sind doch auch schon einige Tausend deutsche Titel verfügbar. Der Download eines Buches geht nicht mal ein paar Minuten. Wenn zwei Leute einen Kindle besitzen, kann man sogar Bücher austauschen, wobei das Buch von einem Kindle-Konto auf das andere übertragen wird.

Doch Wi-Fi ist nicht alles: Durch einen geringen Aufpreis konnte ich das Teil mit weltweiter gratis (!!!) 3G-Fähigkeit ausrüsten. D.h. ich brauche nicht einmal einen Wireless-Zugang; ich kann mitten in der Pampa, fast beliebig wo (ausgenommen Zentralatlantik) über das Handy-Datennetz auf’s Web zugreifen. Weil der Reader sogar einen einfachen Browser besitzt, kann ich damit jederzeit auch kurz meine Mails checken und – in der letzten Zeit, wegen der Ereignisse in Japan für mich sehr wichtig – auch die News verfolgen. Schreiben von Mails geht auch, wenn’s unbedingt sein muss. Ist zwar etwas mühsam, weil das Gerät keine richtige Tastatur hat (dafür wurde es schliesslich auch nicht konzipiert), aber es ist um einiges einfacher als SMS schreiben.

Meine Rechnungen? Die lasse ich mir von der Sekretärin (äxgüsi) per Mail auf den Kindle schicken. Damit kann ich alle Kreditkartenabrechnungen visieren und ich habe alle Einzahlungscheine für die Online-Zahlungen im Original zur Verfügung. Es lassen sich beliebig persönliche Bilder, PDFs, Word- oder reine Textdokumente auf den Kindle laden.

Man kann einfach nicht genug von ihm kriegen.

Habe ich noch etwas vergessen? Jepp. Das Teil kann auch benutzt werden, um MP3-Files abzuspielen. Züri West, Massive Attack, Gothan Project, Faithless, Iron Maiden, Cradle of Filth, usw. sind also immer bei mir. Ausserdem kann man kinderleicht im Lesestoff Bemerkungen anbringen oder sich Stellen markieren, die sich später isoliert darstellen lassen. Das ist nicht nur toll, um sich an der Seele rührende Textstellen herauszustreichen, sondern auch praktisch, um sich im Reiseführer Unterkünfte und Busverbindungen zu markieren.

Und das Allerbeste zuletzt: Eine Batterieladung (nur zum Lesen) hält ca. eine Atlantiküberquerung lang. Mit dem häufigen Webzugriff, den ich im Moment pflege, reicht es aber doch immerhin noch für 2 Wochen ohne Steckdose. Ein riesengrosser Vorteil (nebst der um einiges kleineren Grösse) gegenüber einem kleinen Netbook. Nie würde ich tauschen!

Na, habe ich dich überzeugt? Get your own Kindle here: amazon.com