{"id":125,"date":"2011-03-20T01:29:53","date_gmt":"2011-03-20T01:29:53","guid":{"rendered":"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/?p=125"},"modified":"2011-04-14T02:14:11","modified_gmt":"2011-04-14T02:14:11","slug":"koyoten-reiher-und-nebelschleier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/archive\/125","title":{"rendered":"Koyoten, Reiher und Nebelschleier"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_141\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0262.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-141\" class=\"size-medium wp-image-141\" title=\"Puerto Barrios\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0262-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0262-300x225.jpg 300w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0262.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-141\" class=\"wp-caption-text\">Ankunft in Puerto Barrios: Hier werden gerade Chiquita-Bananen verladen!<\/p><\/div>\n<p><strong>[14.3. &#8211; 20.3.]<\/strong> Nur eine Stunde dauert die \u00dcberfahrt mit dem Boot von Punta Gorda im S\u00fcden von Belize nach Puerto Barrios an der guatemaltekischen Karibikk\u00fcste. Weil alles so reibunglos funktioniert, vergesse ich fast, mich auf der Immigration, die sich ca. 200m vom der Anlegestelle entfernt befindet, anzumelden und meinen Stempel abzuholen. Von Puerto Barrios aus sind es anschliessend noch einmal 30 Minuten per Boot bis nach <em>Livingston<\/em>, der einzigen Siedlung in Guatemala, die auch halboffiziell Englisch spricht. Dies darum, weil ein grosser Teil der hier ans\u00e4ssigen Bev\u00f6lkerung den <em>Garifun\u00e1s <\/em>angeh\u00f6rt; Nachfahren von ehemals geflohenen Sklaven aus der Karibik, die sich auch im s\u00fcdlichen Belize niedergelassen haben. Diese einzigen Schwarzen in Guatemala pflegen verst\u00e4ndlicherweise eine Kultur, die mit dernenigen der spanisch- oder mayast\u00e4mmigen restlichen Bev\u00f6lkerung nicht viel gemeinsam hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_143\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0309.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-143\" class=\"size-medium wp-image-143\" title=\"Bananen-Qualle\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0309-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0309-300x225.jpg 300w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0309.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-143\" class=\"wp-caption-text\">U\u00e4rgh! Eine Bananen-Qualle am Strand von Livingston.<\/p><\/div>\n<p>Mein (zugegebenermassen oberfl\u00e4chlicher) Eindruck der Garifuna-Kultur in Livingston war allerdings eher der, dass ich den ganzen Tag lang\u00a0gefragt wurde, ob ich Marihuana kaufen oder ob ich meine Haare flechten lassen wolle. Dazu kommt noch, dass sich am Hafen Dutzende von\u00a0<em>Coyotes <\/em>zu Nutzen machen, dass sie Englisch sprechen und damit den armen Gringos, die ja kein Spanisch k\u00f6nnen, die ach so komplizierte Ankunft vereinfachen. &#8222;Hey, you speak english? USA? Canada? No? Need this? Need that? Which Hotel are you staying at? You want to do a tour? You want to see some REAL Garifuna culture? Come with me! My WHOLE family is Garifuna! We cook for you! We show you our homes! We\u00a0let you play drums with us!\u00a0We are so special! Our culture is unique! You HAVE to see this, otherwise you have not been in Livingston! No, I&#8217;m not selling anything. I&#8217;m just want to be your friend! I feel it already, we have something going on here between us. It&#8217;s cool. You cool? Oh, by the way, do you have some money? You\u00a0smoke? Grass? Marihuana? No?!?&#8220; etc. No thanks,\u00a0\u00a0leave me alone. Da sind mir die wortkargen Ladinos und Mayas um einiges lieber.<\/p>\n<div id=\"attachment_146\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0269.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-146\" class=\"size-medium wp-image-146\" title=\"EU Projekt\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0269-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0269-225x300.jpg 225w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0269.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-146\" class=\"wp-caption-text\">Die EU an der Arbeit.<\/p><\/div>\n<p>Aber auch diese vernachl\u00e4ssige ich. Ich h\u00e4nge\u00a0n\u00e4mlich\u00a0an den zwei Abenden, die ich in Livingston verbringe, ausschliesslich mit Italienern ab! Diese kenne ich n\u00e4mlich quasi schon seit meiner Abreise aus der Schweiz, weil Emmanuele ein Kontakt ist, der mir von gewissen, in guatemaltekischen Dingen nicht unerfahrenen, Kreisen zugehalten wurde. Mit meinem niegelnagelneuen guatemaltekischen Handy, das ich mir durch den Verzicht auf 4 Minuten Roamingkosten-Telefonat mit meinem Schweizerabo erspart habe (4 x\u00a04.50 CHF = 100Q), rufe ich diesen an, worauf er mich prompt am Hafen abholt und mich prontissimo in ein tolles g\u00fcnstiges Hotel steckt. Nat\u00fcrlich spreche ich kein einziges Wort Italienisch und Emmanuele daf\u00fcr kein Englisch, weshalb die Kommunikation ausschliesslich in Spanisch stattfindet. Spanisch? \u00c4h ja, genau: Man lese 1 Buch (Spanisch in 3 Tagen oder so \u00e4hnlich) und nehme einen 2-t\u00e4gigen Kr\u00e4schkurs bei einer Privatlehrerin (Nummer bei mir, auf Anfrage), und schon kann man sich fliessend mit &#8222;toda la gente&#8220; unterhalten. Okay, vielleicht eher gebrochen wie ein Zwieback zuunterst im Rucksack, aber immerhin! Da Emmanuele &amp; Co. tags\u00fcber f\u00fcr ein europ\u00e4isches Hilfsprojekt arbeiten, sehen wir uns jeweils abends. Die drei \u00e4usserst kommunikativen und supersympathischen ragazzi unterhalten sich in meiner Gegenwart ausschliesslich auf Spanisch, was nat\u00fcrlich sehr h\u00f6flich, aber total sinnlos ist, weil ich sowieso nur etwa 10% verstehe. Hingegen \u00fcberhaupt nicht sinnlos\u00a0 sind die tollen Spaghetti al&#8216; Gamberetti, die Irene am zweiten Abend kocht. Mamma mia, che buono! In dieser trink- und essfreudigen Gesellschaft mache ich nat\u00fcrlich auch gleich ausgiebige Erfahrung mit dem guatemaltekischen Nationalbier <em><a title=\"Etwas lau im Geschmack\" href=\"http:\/\/www.zonagallo.com\/\">Gallo<\/a><\/em>, das sich zwar einigermassen trinken, aber definitiv nicht saufen l\u00e4sst.<\/p>\n<div id=\"attachment_148\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0343.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-148\" class=\"size-medium wp-image-148\" title=\"Rio Dulce, Casa Perico\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0343-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0343-300x225.jpg 300w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0343.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-148\" class=\"wp-caption-text\">Ankunft in der Schweiz (per Boot).<\/p><\/div>\n<p>Vom Wetter motiviert, welches sich zusehends verschlechtert (sprich: es regnet halbtageweise), reise ich bald weiter. Erneut mit einer <em>Lancha <\/em>mache ich die Fahrt den <em>Rio Dulce<\/em> hinauf, erst durch eine Schlucht mit steilen Flanken, dann durch eine Lagune bis zum Dorf Rio Dulce, von wo aus die Strasse nach Norden in den Pet\u00e9n f\u00fchrt. Ich habe noch nie so viele <a title=\"Nicht diesen\" href=\"http:\/\/lasr.cs.ucla.edu\/reiher\/\">Reiher<\/a> auf einem Haufen gesehen, wie auf dieser Flussfahrt: \u00dcberall im dichten Gr\u00fcn des Dschungels, welcher den Fluss s\u00e4umt, hat es weisse Flecken auf Stelzen. Auf jedem Foto, das man schiesst, hat es sicher 20 Reiher; es ist echt krasser als Kirchen in Malta (wo die Dichte ca. 5 Stk\/Foto betr\u00e4gt). Hier verbringe ich noch einmal zwei N\u00e4chte in einem kleinen <a title=\"Drei Schweizer am Rio Dulce\" href=\"http:\/\/www.hostelz.com\/hostel\/181560-Casa-Perico\">Hotel<\/a>, welches sich in einem Nebenarm des Rio Dulce befindet. Nur mit dem Boot zug\u00e4nglich, besteht die Anlage aus einigen Bungalows, die auf Stelzen und mit Stegen verbunden mitten im Dschungel stehen. Ich wusste erst nicht, dass das Hotel Schweizern geh\u00f6rt, bis ich auf die dezent im Hintergrund laufenden Z\u00fcri West und Patent Ochsner Songs aufmerksam wurde (ich hab&#8217;s allerdings schon vermutet, weil der Typ an der Reception einen extrem gem\u00fctlichen Schweizerdialekt hatte).<\/p>\n<div id=\"attachment_147\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0333.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-147\" class=\"size-medium wp-image-147\" title=\"Rio Dulce, Segelboote\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0333-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0333-300x225.jpg 300w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0333.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-147\" class=\"wp-caption-text\">Es hat viel altes Holz und GFK am Rio Dulce...<\/p><\/div>\n<p>Der Rio Dulce fliesst aus dem gr\u00f6ssten guatemaltekischen See, dem Lago Izabal, heraus und ist &#8211; nebst Reihern &#8211; vollgestopft mit Segelbooten, da der Fluss, wie auch der See, als \u00e4usserst hurrikansichere Gegend f\u00fcr diese gelten. Allerdings gibt es nebst neuen K\u00e4hnen auch viele, die aussehen, als ob es auf einen Hurrikan auch nicht mehr ank\u00e4me&#8230; Gerne w\u00fcrde ich ein wenig auf dem Izabal segeln, aber alle Skipper, die ich anfrage, sind entweder nicht verf\u00fcgbar oder planen den n\u00e4chsten T\u00f6rn erst in einigen Tagen.<\/p>\n<div id=\"attachment_150\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0384.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-150\" class=\"size-medium wp-image-150\" title=\"Flores, Sonnenuntergang\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0384-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0384-300x225.jpg 300w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0384.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-150\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenuntergang in Flores, inkl. Bier und Drinks.<\/p><\/div>\n<p>Ich lasse die Reiher deshalb alleine weiterreihern und fahre weiter nach Flores, ganz im Norden Guatemalas. Die kurze, 3-st\u00fcndige Fahrt im Chickenbus wird nur ein kurzes St\u00fcndchen aufgehalten von einem Lastwagen, der sich etwas ungeschickt in den Strassengraben man\u00f6vriert hat und danach, infolge Umkippens, seine ganze Ladung Pepsi \u00fcber die Strasse verteilte.<\/p>\n<p>Flores ist ein kleines, sehr sympathisches St\u00e4dchen auf einer Insel, die im zweitgr\u00f6ssten See Guatemalas liegt, dem Lago \ufeffPet\u00e9n Izta. Ich leiste mir f\u00fcr die ersten 3 N\u00e4chte\u00a0den Luxus eines Einzelzimmers mit Bad, Balkon und Seesicht f\u00fcr 70Q (~10 CHF). Flores hat vermutlich einen der sch\u00f6nsten Sonnenunterg\u00e4nge in Guatemala, fast jeden Abend sinkt die Sonne blutrot im\u00a0See unter, was sich auf einem der zahllosen Holzstege, die nach Westen hin in den See ragen, mit einem\u00a0<a title=\"Gallo's dunkle Schwester\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0QfleDEQzOc\">Moza<\/a> in der Hand perfekt geniessen l\u00e4sst.<\/p>\n<div id=\"attachment_151\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0412.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-151\" class=\"size-medium wp-image-151\" title=\"Tikal, Nebel\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0412-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0412-300x225.jpg 300w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0412.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-151\" class=\"wp-caption-text\">Vorher...<\/p><\/div>\n<p>Am Wochenende besuche ich dann <a title=\"Details f\u00fcr Interessierte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tikal\">Tikal<\/a> &#8211; <em>die <\/em>Hauptattraktion hier in der Gegend. Diese Mayastadt, die zu den\u00a0gr\u00f6ssten und am besten restaurierten von ganz Zentralamerika geh\u00f6rt, ist ein Unesco Welterbe. Die St\u00e4tte ist vor allem deshalb beeindruckend, weil sie sehr gross ist und mitten im Dschungel liegt. Die Tempel, Akropolisen (-sae?)\u00a0usw. liegen in freigelegten Lichtungen unterschiedlicher Gr\u00f6sse und sind durch Wege von z.T. 20 Minuten L\u00e4nge miteinander verbunden, auf denen man unterweegs zahlreiche <a title=\"z.B. dies.\" href=\"http:\/\/blogygrana.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/tucan.jpg\">Feder-<\/a> und andere <a title=\"Oder das.\" href=\"http:\/\/www.muyinteresante.es\/ique-es-un-pizote\">Viecher<\/a> beobachten kann. Nat\u00fcrlich war hier einst alles freigerodet; man sch\u00e4tzt, dass in dieser Stadt einmal fast 100&#8217;000 Mayas gelebt haben. Nat\u00fcrlich hat es auch hier noch zahllose \u00fcberwachsene H\u00fcgel im Dschungel, von denen jeder sicher noch einen weiteren Tempel oder sonst ein Geb\u00e4ude\u00a0verbirgt, das einfach noch nicht ausgegraben ist (und wohl auch nie ausgegraben wird).<\/p>\n<div id=\"attachment_152\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0415.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-152\" class=\"size-medium wp-image-152\" title=\"Tikal, Weniger Nebel\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0415-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0415-300x225.jpg 300w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0415.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-152\" class=\"wp-caption-text\">...und etwas sp\u00e4ter.<\/p><\/div>\n<p>Im ganzen\u00a0gibt 6 grosse Tempel, wovon der Tempel IV mit etwas \u00fcber 70m der h\u00f6chste ist. Von dessen Platform aus kann man fast alle anderen Tempel sehen, wie sie aus dem Dschungeldickicht aufragen. Ich konnte das sehr eindr\u00fccklich erleben, weil ich sehr fr\u00fch vor Ort war. Morgens um 6 Uhr liegt n\u00e4mlich alles noch im Nebel, was dem ganzen beim Erkunden eine\u00a0magische\u00a0Stimmung verleiht. Gegen 8 Uhr, wenn die Sonne hoch genug steht, lichtet sich dieser dann. Diesen Augenblick habe ich zuoberst auf dem Tempel IV mit nur sehr wenigen anderen erleben k\u00f6nnen: Zuerst sieht man nichts, und dann langsam, langsam, sieht man immer weiter, ein Tempel nach dem anderen wird sichtbar, bis schlussendlich der Blick ungehindert bis zum Horizont reicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_153\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0437.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-153\" class=\"size-medium wp-image-153\" title=\"Tempel V, Abstieg\" src=\"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0437-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0437-300x225.jpg 300w, https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SAM_0437.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-153\" class=\"wp-caption-text\">A long way down.<\/p><\/div>\n<p>Am besten gefallen hat mir Tempel V, der zwar nicht so hoch wie Tempel IV,\u00a0daf\u00fcr aber extrem steil ist. Die Holztreppe zum raufkraxeln ist eher eine Leiter denn eine Treppe&#8230; Etwas fassungslos habe ich\u00a0dort oben mehrfach zuschauen k\u00f6nnen, wie\u00a0Leute mit offensichtlich\u00a0grosser H\u00f6henangst den Tempel erklettern, sich oben dann mit zitternden Knien und fest an die Wand gedr\u00fcckt (die Plattform ist etwa 2m breit) zentimeterweise fortbewegen und danach minutenlang vor der steil abfallenden Leiter (knapp 60m) verharren, bevor sie sich an den Abstieg wagen, f\u00fcr welchen Sie schliesslich im Klammeraffen-Style eine weitere Ewigkeit brauchen w\u00e4hrend deren der Abstieg nat\u00fcrlich f\u00fcr andere blockiert ist. Nid dass ig m\u00fcesst.<\/p>\n<p>Mehr aus Flores und Umgebung gibt&#8217;s in b\u00e4lde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[14.3. &#8211; 20.3.] Nur eine Stunde dauert die \u00dcberfahrt mit dem Boot von Punta Gorda im S\u00fcden von Belize nach Puerto Barrios an der guatemaltekischen Karibikk\u00fcste. 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