{"id":297,"date":"2011-06-06T08:25:00","date_gmt":"2011-06-06T08:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/?p=297"},"modified":"2011-08-10T15:16:01","modified_gmt":"2011-08-10T15:16:01","slug":"land-in-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/archive\/297","title":{"rendered":"Land in Sicht!"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin mal wieder etwas sp\u00e4t dran mit schreiben, \u00e4xg\u00fcsi. Tats\u00e4chlich sind wir schon vor einer Woche, am 3. Juni, nach 18 Tagen \u00dcberfahrt wohlbehalten in Horta auf den Azoren eingelaufen. Doch sch\u00f6n eines nach dem anderen&#8230;<\/p>\n<div style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Medium\" title=\"Zum letzten mal Land\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5800110392\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" \" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2649\/5800110392_b05a375a9a.jpg\" alt=\"Zum letzten mal Land\" width=\"360\" height=\"270\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Goodbye St. Martin, Adios Karibik!<\/p><\/div>\n<p>Nachdem wir am 15. Mai am fr\u00fchen Nachmittag St. Martin und damit die Karibik am Horizont zur\u00fcck gelassen haben, richten wir unseren Kurs auf die 2100 (See-) Meilen entfernten Azoren aus (zu Beginn noch auf Flores). Der Wind kommt aus Osten, das passt hervorragend, und tats\u00e4chlich k\u00f6nnen wir so bereits in den ersten 2 Tagen schnurgerade 300 Meilen auf Amwind-Kurs Richtung Zielhafen gewinnen, ohne auch nur einmal die Segel nachzustellen oder eine Schot in die Hand zu nehmen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir es unter diesen Umst\u00e4nden nicht lassen, an den Fingern abzuz\u00e4hlen, wie rasch wir unter diesen Umst\u00e4nden ankommen werden (14 Tage!) aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.<\/p>\n<p>Wir fahren grunds\u00e4tzlich 24 Stunden am Tag, d.h. eine Person ist immer auf Wache. Tags\u00fcber haben wir 2-Stunden Einteilung, was f\u00fcr jeden 2 Tag-Wachen ergibt. W\u00e4hrend der Nacht haben wir 4\/3\/4-Stundenwachen, wobei Lorenzo die erste Wache von 20 Uhr bis Mitternacht, Philipp (der Skipper) die mittlere bis 3 Uhr und ich die letzte bis 7 Uhr \u00fcbernehme. Philipp erh\u00e4lt eine k\u00fcrzere Wache, weil er grunds\u00e4tzlich immer zur Verf\u00fcgung steht, und bei fast jedem Man\u00f6ver oder jeder Entscheidung dabei ist. Dieses System halten wir die ganze Zeit \u00fcber ein, ausser bei prek\u00e4ren Wetterver\u00e4ltnissen. Dann teilen sich Lorenzo und ich die Nacht in abwechselnden 2-Stunden-Wachen, und Philipp ist Standby (wobei das unter diesen Umst\u00e4nden nat\u00fcrlich heisst, dass er ca. alle 30min irgend eine Entscheidung zu treffen hat oder aufbleibt, um Wetter und Schiff zu beobachten). Letzteren Modus m\u00fcssen wir zum Gl\u00fcck nur w\u00e4hrend 2 N\u00e4chten fahren, ansonsten haben wir so alle komfortable 7 Stunden Schlaf am St\u00fcck pro Nacht.<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Medium\" title=\"Morgenstimmung 2\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5800113990\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2385\/5800113990_782ff33bb2.jpg\" alt=\"Morgenstimmung 2\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Sonnenaufgang (fast) jeden Morgen<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend der ersten 3 Tage demonstriere ich mal wieder t\u00fcchtig meine exzellenten F\u00e4higkeiten zum R\u00fcckw\u00e4rts-Essen: Ich kotze rund alle 4 Stunden weil ich mal wieder Seekrank bin. Ich dachte eigentlich, ich sei dagegen einigermassen immun, aber am Wind bei relativ starkem Wellengang sch\u00fcttelt und schl\u00e4gt das Boot mit den 7-8 Knoten, die wir fahren, halt schon ziemlich stark. Zum Gl\u00fcck f\u00fchle ich mich nach jedem Ueli-Ruf wieder blendend, d.h. das \u00dcbelkeitsgef\u00fchl kommt jeweils ziemlich rasch &#8211; w\u00fcrghustspotz &#8211; dann ist es wieder weg. Das habe ich bei anderen Leuten schon ganz anders gesehen, die so Seekrank waren, dass sie sich vor lauter Elend kaum noch bewegen konnten, das war bei mir zum Gl\u00fcck \u00fcberhaupt nicht so. Nach 3 Tagen kann ich das Essen schliesslich wieder behalten und die Seekrankheit ist wie weggeblasen. Es kann noch so heftig schlingern und ich kann problemlos unter Deck auf dem Bauch liegend Wasser aus der Bilge pumpen, ohne auch nur einen Anflug von \u00dcbelkeit zu versp\u00fcren. Das scheint eine Regel zu sein: Philippe meint, er h\u00e4tte noch nie jemanden gesehen, der l\u00e4nger als 4 Tage unter Seekrankheit gelitten h\u00e4tte. Wer h\u00e4tte das gedacht?<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Medium\" title=\"Kr\u00e4ngung inkl.\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799562137\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5146\/5799562137_90e5c25eb1.jpg\" alt=\"Kr\u00e4ngung inkl.\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Das Schiff steht quasi nonstop schr\u00e4g f\u00fcr 18 Tage<\/p><\/div>\n<p>Das \u00e4usserst komische Gef\u00fchl im Bauch, das man erlebt, wenn man in der Bugkabine bei starkem Seegang auf dem R\u00fccken liegt, bleibt aber: Zuerst hebt sich der Bug (und damit der Magen) infolge einer Welle auf die man auff\u00e4hrt. Dann schl\u00e4gt der Bug mit starker Beschleunigung abw\u00e4rts, der K\u00f6rper ebenfalls, wobei sich die inneren Organe aber immer noch in Aufw\u00e4rtsbewegung befinden. Sie stossen deshalb an die Bauchwand (gulp!) und werden dort abrupt abgebremst (urgl?) und wieder nach unten geschleudert (bonk!), wonach sich das ganze wiederholt. Man kann ein \u00e4hnliches Gef\u00fchl beim Skifahren erleben, wen man mit starker Beschleunigung \u00fcber eine Kuppe f\u00e4hrt. Aber auf dem Schiff findet es im liegenden Zustand statt, was um einiges komischer ist.<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Medium\" title=\"Schon wieder Wolken\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799566879\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5199\/5799566879_b3bd1365ec.jpg\" alt=\"Schon wieder Wolken\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Wolken und Wasser sind jeden Tag anders<\/p><\/div>\n<p>Und nun zur Frage, die wohl den meisten Leuten auf der Zunge brennt: Was tut man w\u00e4hrend 18 Tagen zu dritt auf einem 16-Meter-Schiff? Denkt man \u00fcber denn Sinn des Lebens nach? Wird man still, klein und bescheiden in Anbetracht der endlosen Weite des Meeres und der eigenen Unbedeutsamkeit darin? Ist man dauerspitz, wie sich das f\u00fcr einen Seefahrer geh\u00f6rt? Hat man Sehnsucht nach Land? Geht man sich auf die Nerven? Langweilt man sich ohne Ende? Vermisst man irgend etwas, z.B. ein heisses Bad oder die Bekanntgabe der Lottozahlen am TV? Neinneinneinnein. Man ist einfach. Man l\u00e4sst (guten Gewissens) den Bart spriessen. Man bestaunt hin und wieder die zahlreichen, immer anders aussehenden Wolkenformationen. Man liest (auf Kindle oder auf Papier). Man kocht (in unserem Fall: ich, d.h. moi je suis le chef du cuisine). Man w\u00e4scht ab (sicher nicht ich). Man denkt sich die n\u00e4chste Mahlzeit aus (das kann durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen). Man nimmt hin und wieder eine Dusche (in Folge Wasserknappheit ca. alle 4-7 Tage, was aber gar nicht so ein Problem ist, weil man immer nur faul rumliegt und nie schwitzt). Man nervt sich je l\u00e4nger je mehr \u00fcber die 25 Grad Neigung, die st\u00e4ndig vorherrschen (man kocht bergab, scheisst bergauf, liegt am Hang, hangelt sich durch den Salon, klammert sich an jeden Zipfel und Vorsprung und verflucht diejenigen, die nachgeben und reissen, weil man sie bei Ankunft reparieren muss: ich z.B. den Reissverschluss der Cockpitabdeckung). Man staunt \u00fcber V\u00f6gel, die 2000km von jeglichem Land entfernt ums Schiff fliegen und versucht gleichzeitig, diese am Landen zu hindern, denn wer will schon Vogelkacke aufputzen? Man plaudert auf &#8222;Frenglish&#8220; miteinander und versucht den Italiener in der Crew zu verstehen, wenn er mal wieder nonstop darauf los redet. Man trinkt mittags ein Bierchen und abends ein Schn\u00e4pschen (Ti-Punch mit Rum de Martinique), solange bis die Limetten ausgehen. Man sieht sorgenvoll die Nutella und die Ernussbutter zu Ende gehen. Man l\u00e4dt 1x pro Tag mit Satellitentelefon den Wetterbericht runter und freut sich, wenn der Wind immer noch da ist. Man g\u00f6nnt sich ein Nickerchen oder zwei. Kurz: total unspektakul\u00e4r das Ganze; und nach ca. 10 Tagen ist es einem total egal, ob es jetzt noch 3 Tage, 1 Woche oder 2 weitere Wochen dauert, bis man ankommt. Unerwartete Antwort, gelle? Aber so ist es, glaubt es mir.<\/p>\n<div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Medium\" title=\"3 Monate!\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5856668439\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2605\/5856668439_f0fc6f7393.jpg\" alt=\"3 Monate!\" width=\"300\" height=\"400\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">28. Mai = 3 Monate unterwegs<\/p><\/div>\n<p>So segeln wir also 18 Tage lang. Wir haben praktisch immer Wind, den Motor gebrauchen wir gerade mal 10 Stunden, meist, um durch eine Schauerzone mit Regen durchzufahren, da der Wind dort meist kurzfristig zusammenf\u00e4llt. W\u00e4hrend der ersten 2 Tage haben wir S\u00fcdostwind, und k\u00f6nnen direkt aufs Ziel zuhalten. Danach dreht der Wind nach Osten und Nordosten, wodurch wir auf einen n\u00f6rdlicheren Kurs gezwungen werden. Sobald wir den 38. Breitengrad erreichen, m\u00fcssen wir nach Osten aufkreuzen. Zu diesem Zeitpunkt, nach 2 Wochen (!) wenden wir zum ersten Mal &#8211; zur Freude von Lorenzo, weil er auf der Steuerbordseite schl\u00e4ft, und somit zum ersten Mal an der Wand liegen kann und nicht im Leebord klebt (das ist das Brett, das ein Rausfallen aus dem Bett verhindert). Bis hierhin haben wir jeden Tag mehr als 150sm gemacht, das entspricht einer mittleren Geschwindigkeit von 6kn, das Maximum war 180sm\/Tag. Danach wird&#8217;s hart &#8211; mit diesem Boot (eine Amel Super Maramu 2000) kreuzt sich schlecht, wir k\u00f6nnen nur etwa 60 Grad gegen den Wind machen, d.h. wir pendeln sehr steil hin und her und machen pl\u00f6tzlich nur noch 50sm pro Tag aufs Ziel zu. Das geht echt an die Nerven, weil wir schon so nah sind, aber nicht mehr vorw\u00e4rts kommen. Schlussendlich erreichen wir Horta auf Faial am 3. Juni um 8 Uhr morgens. Bei der Anfahrt haben wir superklares Wetter und k\u00f6nnen die Lichter der Insel schon um 4 Uhr morgens sehen und den Sonnenaufgang direkt \u00fcber der Insel beobachten. Wir landen problemlos in der Marina und nach gut 420 Stunden auf See betreten wir zum ersten Mal wieder Land. Wir haben den Atlantik mit der mittleren Geschwindigkeit eines Fahrrads (ca. 15km\/h) \u00fcberquert!<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Medium\" title=\"Im Hafen von Horta\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799631553\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2397\/5799631553_e2995b55cf.jpg\" alt=\"Im Hafen von Horta\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Yes, wir sind wieder an Land!<\/p><\/div>\n<p>Nach einem gemeinsamen Ankunftsbier (noch an Bord), der Immigration (durch 4 Stellen = 1.5 Stunden), einer ausgiebigen Dusche, Kleiderw\u00e4sche und gr\u00fcndlichem Ausl\u00fcften k\u00f6nnen wir uns wieder den Annehmlichkeiten der Zivilisation (sprich: Internet, Espresso und Patisserie), den Reparaturen am Boot und der Erkundung der Insel(n) widmen. Doch dazu mehr im n\u00e4chsten Bericht, denn heute verlassen wir die Azoren schon wieder Richtung Gibraltar, wo wir wohl in 8-10 Tagen eintreffen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin mal wieder etwas sp\u00e4t dran mit schreiben, \u00e4xg\u00fcsi. Tats\u00e4chlich sind wir schon vor einer Woche, am 3. Juni, nach 18 Tagen \u00dcberfahrt wohlbehalten in Horta auf den Azoren eingelaufen. 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