{"id":310,"date":"2011-06-10T23:54:19","date_gmt":"2011-06-10T23:54:19","guid":{"rendered":"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/?p=310"},"modified":"2011-08-10T15:15:52","modified_gmt":"2011-08-10T15:15:52","slug":"ferien-im-atlantik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/archive\/310","title":{"rendered":"Ferien im Atlantik"},"content":{"rendered":"<p>Nach drei Wochen nonstop Segeln hatten wir dringend Ferien n\u00f6tig. Die Azoren sind daf\u00fcr hervorragend geeignet, ich kann dieses kleine 9-teilige Inselreich inzwischen aus eigener (3\/9-) Erfahrung von ganzem Herzen empfehlen.<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Postkartensujet\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799725445\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2378\/5799725445_4039d1c9f5_m.jpg\" alt=\"Postkartensujet\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Ferien mitten im Atlantik<\/p><\/div>\n<p>Wer&#8217;s klimatisch gem\u00e4ssigt, gr\u00fcn und abwechslungsreich mag, mit viel Natur aller Art (saftige Wiesen, lauschige W\u00e4lder, rauhe K\u00fcsten, staubige W\u00fcsten, steile Berge) und reicher geschichtlicher Vergangenheit (u.a. gepr\u00e4gt durch Spanier, Belgier, Portugiesen, Engl\u00e4nder, Amerikaner und Piraten); wer einem k\u00fchlen Bad im Atlantik oder einem heisses Bad in einer vulkanischen Therme nicht abgeneigt ist; und wer \u00fcberdies kein Problem damit hat, dass auf jedem Foto eine Kirche zu sehen sein wird, der oder die ist hier bestens aufgehoben. Wem das immer noch nicht genug ist, der sei darauf hingewiesen, dass der Espresso (&#8222;Kafi Express&#8220;) nur 60 Cent kostet. Bei 5 Espressi am Tag kann man damit (verglichen mit Schweizer Espresso-Preisen) schnell den ganzen Aufenthalt amortisieren!<\/p>\n<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Arbeit in luftiger H\u00f6he\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5800252320\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2555\/5800252320_3f86fdde05_m.jpg\" alt=\"Arbeit in luftiger H\u00f6he\" width=\"180\" height=\"240\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Dieser trainierte Affe flickt gerade das kaputte Decklicht<\/p><\/div>\n<p>In Horta (auf der Insel Faial) gelandet, machen wir w\u00e4hrend der ersten zwei Tage erst mal Schiff und Mannschaft wieder klar. \u00a0Dabei stellt sich heraus, dass die grossen Herausforderungen f\u00fcr unsere Crew nicht unterwegs auf See zu finden sind, sondern an Land. Ich muss n\u00e4mlich schon am 2. Tag verhindern, dass der Skipper meinen Crewkollegen in weitem Bogen von Bord wirft. Lorenzo (41-j\u00e4hriger Italiener) hat zwar ein sonniges Gem\u00fct aber daf\u00fcr einen etwas ausgepr\u00e4gten chaotisch-impulsiven Charakter (verteilt seine Kleider regelm\u00e4ssig zum Trocknen oder ausl\u00fcften \u00fcber&#8217;s ganze Boot; fragt lieber 3 Mal anstatt einmal nachzudenken; hat (nat\u00fcrlich) keine Uhr und ist regelm\u00e4ssig zu sp\u00e4t, geschweige denn in der Lage, sich selber zu wecken, z.B. f\u00fcr die Wache; kauft Food in grossen Mengen ein, ohne sich mit dem Rest der Crew abzusprechen; etc.) Es mag sein, dass dies Philippe, dem Skipper, dessen St\u00e4rke nicht unbedingt Geduld ist und der auch sonst eher eine Neigung zur Pedanterie hat, schon l\u00e4nger ein Dorn im Auge war. Beim gemeinsamen Abendessen am ersten Abend nach der Ankunft sind wir wohl alle etwas m\u00fcde, ausser Lorenzo: der bestellt munter eine Flasche Wein nach der anderen (mit entsprechenden Auswirkungen auf seinen geistigen Zustand \u00fcber die Zeit) und labert endlos ohne Punkt und Komma, bis Philippe schliesslich halb im Spass und halb im Ernst meint, er solle doch zur Abwechslung mal essen und Maul halten. Von da an ist die Stimmung irgendwie im Eimer, wir gehen zwar nach dem Znacht (mit Service-Super-GAU, siehe Fussnote [1]) noch gemeinsam eins trinken, aber irgendwie ist es da schon nur noch ein sich-aushalten; wie man sich vorstellen kann, super gem\u00fctlich f\u00fcr mich als dritten im Bunde.<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Ein Bierchen in Ehren...\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799695013\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2273\/5799695013_97f4e68dbe_m.jpg\" alt=\"Ein Bierchen in Ehren...\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Da war die Welt noch in Ordnung<\/p><\/div>\n<p>Jedenfalls verabschiedet sich Lorenzo dann sp\u00e4ter und kehrt erst in den fr\u00fchen Morgenstunden zur\u00fcck. Als Philippe und ich um 8 Uhr beim Fr\u00fchst\u00fcck sitzen und uns schon mal f\u00fcr die anstehende Boots-Aufr\u00e4umerei und -Putzerei st\u00e4rken, torkelt Lorenzo ohne viele Worte an uns und dem gedeckten Tisch vorbei und verschwindet irgendwo an Land. Wir denken erst, er ginge wohl eine rauchen, aber nach einer Viertelstunde ist er noch nicht zur\u00fcck und nirgends zu sehen&#8230; So beginnen wir halt zu zweit mit der Putzerei und nach etwa zwei Stunden zeigt sich dann unser Signore in bester Laune, mit Taschen voller Zeug, unter anderem z.B. 3kg riesige <a title=\"Viel Bohne, viel Furz!\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ackerbohne\">Fava-Bohnen<\/a>, gerade w\u00e4hrend wir auf den Knien das Deck zu Ende blank schrubben. Tja, da knallt&#8217;s dem Skippi halt den Hut von der Birne und die N\u00e4gel von den Zehen und es folgt eine etwas hitzige Auseinandersetzung mit sofortigem Schiffsverweis in bester <a title=\"Got Job?\" href=\"http:\/\/www.hirefire.org\/\">Hire-and-Fire<\/a>-Manier. Lorenzo macht daraufhin einen eher schwachen Konterzug, der auf dem Versuch einer Vermittlung von &#8222;nix verstan&#8220; mit gleichzeitiger Darstellung totaler Unschuld basiert, weist gequ\u00e4lter Mine darauf hin, dass er halt morgens todm\u00fcde sei und unf\u00e4hig zu denken bis nach dem ersten Kaffee und Zigarette, aber hey, kein Problem, er gehe, er habe auch schon ein anderes Boot ausfindig gemacht. Ich stehe daneben und das ganze kommt mir vor wie &#8222;E L\u00f6u, e bl\u00f6de Siech, e Gl\u00fcnggi und e S\u00fcrmu&#8220;, w\u00e4hrend der Hinweis auf&#8217;s andere Boot dem Skipper endg\u00fcltig den Rest gibt, denn da verpufft grad das letzte bisschen Glaube an Loyalit\u00e4t und Pflichtgef\u00fchl gegen\u00fcber dem Rest der Crew.<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Fussg\u00e4nger\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799703223\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3284\/5799703223_8e6d0333b0_m.jpg\" alt=\"Fussg\u00e4nger haben auch auf den Azoren Vortritt\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Es geht wieder<\/p><\/div>\n<p>Als nicht direkt beteiligter aber sehr wohl betroffener Dritter im Bunde (keine Lust, zu zweit nach Europa zu segeln und meine 7 Stunden Schlaf am St\u00fcck gegen 4 Stunden oder weniger zu tauschen) muss ich also nach allen Seiten hin kitten, kleben und <a title=\"Dies oder das andere?\" href=\"http:\/\/definicion.dictionarist.com\/aleman-espanol\/Pfl%C3%A4sterchen\">pflastern<\/a>. Nach zwei l\u00e4ngeren Gespr\u00e4chen mit beiden Parteien, den einen um Geduld und Nachsicht bittend, vom anderen etwas mehr Disziplin und Absprache (sprich: Teamarbeit) fordernd, kann ich schlussendlich eine zweite Chance f\u00fcr Lorenzo aushandeln, weil wir ja vorl\u00e4ufig ein paar Tage auf den Azoren bleiben und nicht gleich wieder auf grosse Fahrt gehen werden. Uffa.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten paar Tage sind nach diesem Vorfall nat\u00fcrlich nicht unbedingt die von Heiterkeit gepr\u00e4gt, wie man sich vorstellen kann. Doch es zeigt sich, dass es geht, beide Seiten bem\u00fchen sich mehr oder weniger, und es herrscht zumindest ein einigermassen zivilisierter Umgang. Nach drei Tagen ist mir klar, dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss, auch wenn sich diese Crew wohl nie bei &#8222;<a title=\"\u00c4\u00e4h... Mir s\u00e4ge c)!\" href=\"http:\/\/www.drs.ch\/www\/de\/drs\/14887.drs-3-macht-es-buero-uf-das-mittagsspiel.html\">DRS3 macht es B\u00fcro uf<\/a>&#8220; anmelden und wohl nicht viel weiter als bis Gibraltar existieren wird; aber es gibt immerhin keine gr\u00f6sseren Probleme mehr.<\/p>\n<p>Nachdem wir also in den ersten zwei Tagen die meisten gebrochenen und sonstwie kaputten Teile an Schiff und Crew ausgebessert, geflickt oder ersetzt haben, und sowohl innen wie aussen alles fein s\u00e4uberlich geputzt wurde, k\u00f6nnen wir uns endlich der Erkundung der Inseln widmen.<\/p>\n<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Horta Hafenkunst 1\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799688745\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3374\/5799688745_af344ed016_m.jpg\" alt=\"Horta Hafenkunst 1\" width=\"180\" height=\"240\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Hier gibt es keinen freien Quadratzentimeter mehr<\/p><\/div>\n<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Baligand forever\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5857149982\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5105\/5857149982_f08940023c_m.jpg\" alt=\"Baligand forever\" width=\"180\" height=\"240\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Auch wir sind nun verewigt<\/p><\/div>\n<p>Horta auf Faial ist ein wundersch\u00f6nes, etwas verschlafenes, kleines St\u00e4dtchen, das wohl vor allem von den Seglern (und anderen Touristen) lebt. Die Marina von Horta ist der bevorzugte Landeplatz f\u00fcr alle Yachten, die entweder von Nordamerika oder den Bermudas aus oder (wie wir) direkt aus der Karibik den Atlantik \u00fcberqueren. Das Caf\u00e9 Peter Sport, welches direkt am Hafen liegt, hat vermutlich schon Tausenden von Seglern das erste Bier nach der langen \u00dcberfahrt ausgeschenkt (so im \u00dcbrigen auch uns). Im Laufe der Jahre haben viele Crews auf der Hafenmole, den Piers und anderen bepinselbaren Fl\u00e4chen in der Umgebung der Marina ein Erinnerungsbild an ihr Schiff und ihre Passage aufgemalt. Das Resultat ist eine riesige Freiluft-Galerie mit unterschiedlichsten Motiven. Die Latte ist ist ziemlich hoch gelegt: Man kann zwar hie und da noch einen einfach aufgepinselten Schiffsnamen entdecken, doch die meisten Arbeiten haben durchaus einen k\u00fcnstlerischen Anspruch. Die einen sind schlichte grafische Abbildungen typografischer Art, andere wiederum sind richtige Gem\u00e4lde. Ich verbringe im Ganzen mehrere Stunden damit, mir alle Bilder anzuschauen, und merke dabei, dass die Marina recht weitl\u00e4ufig ist&#8230; Die Speicherkarte meiner Kamera ist nach diesem Rundgang um einiges voller, auch nach dem vierzigsten oder f\u00fcnfzigsten Foto finde ich immer noch ein weiteres Bild, das mich auf eine neue Art fasziniert und anspricht (siehe <a title=\"Horta Marina, die Freiluftgalerie\" href=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2596\/5800233472_cc82e31aed_s.jpg\">spezielle Foto-Galerie<\/a>). Nat\u00fcrlich kann ich es nicht lassen, auch von der Baligand eine Visitenkarte zu hinterlassen. Da ich nirgendwo Farbe in vern\u00fcnftig kleinen Mengen auftreiben kann, muss ich schliesslich mit <a title=\"Better place\" href=\"http:\/\/www.joe-ks.com\/archives_oct2006\/DuctTape.jpg\">Duct-Tape<\/a>, schwarzem Spray und einem D\u00f6schen <a title=\"Anwendungsbeispiel im richtigen Leben\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4ba1BqJ4S2M\">Tippex<\/a> auskommen. Das Resultat kann sich jedoch durchaus sehen lassen, meine ich (siehe beiliegendes Foto).<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Caldera mit Meer\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799709259\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3566\/5799709259_f1317e6515_m.jpg\" alt=\"Faial's Caldera, mit Ozean im Hintergrund\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Ein grosses Loch mitten in der Insel<\/p><\/div>\n<p>Am dritten Tag nach unserer Ankunft auf Faial mieten wir ein Auto und erkunden zu dritt die Insel. Wir erwischen einen praktisch wolkenlosen Tag mit herrlicher Aussicht auf&#8217;s Meer. Und immer wieder bestaunen wir die unglaubliche Gr\u00fcnheit dieser Insel: richtiges, nordeurop\u00e4isches, sattes Dunkel- und Grasgr\u00fcn, wie wir alle es seit Monaten nicht mehr gesehen haben! Nachdem wir den \u00fcber 1000m hohen h\u00f6chsten Punkt mit grandioser Sicht in den zentralen Krater (<a title=\"Wirklich!\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Caldera_(Krater)\">Caldera<\/a>) gesehen haben, umrunden wir die Insel auf der Ringstrasse, welche durch zahlreiche kleine D\u00f6rfer, einige Nadelw\u00e4lder, sowie \u00fcber Felder, Wiesen und B\u00e4che f\u00fchrt. Die Temperaturen sind sehr angenehm, doch hier ist erst Sp\u00e4tfr\u00fchling: Die meisten Blumen, u.a. die unendlich vielen Hortensien, die \u00fcberall zu sehen sind (ein Charakteristikum aller Azoreninseln, aber vor allem von Faial), haben erst gerade angefangen zu bl\u00fchen.<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"IMG_0491\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5800270388\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3276\/5800270388_a88325a802_m.jpg\" alt=\"IMG_0491\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Dos Capelinhos y un Suizo<\/p><\/div>\n<p>Nachdem wir frisch gefangenen Fisch in einem Aussichtsrestaurant (das Tischgespr\u00e4ch verl\u00e4uft immer noch etwas harzig, sprich: gar nicht) genossen haben erreichen wir schliesslich die &#8222;<a title=\"So ging's ab\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Capelinhos\">Dos Capelinhos<\/a>&#8220; an der Westseite der Insel. Hier entstand in den Jahren 1957-58 durch einen Vulkanausbruch eine Erweiterung der bestehenden Landmasse in Form einer Halbinsel. Der Kontrast zwischen dem aschgrauen sandigen neuen Land, welches auch nach \u00fcber 50 Jahren immer noch kaum Spuren von Vegetation zeigt, und dem saftigen Gr\u00fcn der restlichen Insellandschaft ist eindr\u00fccklich, die Grenze verl\u00e4uft messerscharf, wie mit dem Lineal gezogen. Faszinierend ist ausserdem der Leuchtturm, der ehemals auf einer Klippe stand, und nun, am Fuss der vulkanischen Halbinsel, verloren und um seine Funktion gebracht inmitten des aschgrauen Niemandslands steht. Wir erkunden das Gel\u00e4nde ausgiebig zu Fuss und besuchen auch das neu angelegte Besucherzentrum, welches dieses Naturereignis in einem sehr ansprechend konstruierten unterirdischen Bau dokumentiert. Anschliessend g\u00f6nne ich mir im mollig warmen (sch\u00e4tzungsweise 16-18\u00b0C) Atlantik ein erfrischendes Bad, w\u00e4hrend sich der Rest der Crew ein am Strand stattfindendes Rallye zu Gem\u00fcte f\u00fchrt, und dabei gemeinsame Interessen entdeckt.<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Kein L\u00fcftchen\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5856608921\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5142\/5856608921_00948f770e_m.jpg\" alt=\"Kein L\u00fcftchen\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Wasser wie \u00d6l<\/p><\/div>\n<p>Tags drauf verlassen wir Faial, und fahren zwischen dem hoch aufragenden Kegelkrater des Pico (auf der gleichnamigen Insel) und dem langgezogenen vulkanischen R\u00fccken S\u00e3o Jorge&#8217;s weiter Richtung Terceira. Es ist total windstill und die See ist wellenlos und \u00f6lig. Wir benutzen auf dieser zehnst\u00fcndigen \u00dcberfahrt den Motor l\u00e4nger als auf der ganzen Transatlantik-\u00dcberquerung von St. Martin bis auf die Azoren!<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"IMG_0613\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5854905396\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5277\/5854905396_6841eb6900_m.jpg\" alt=\"IMG_0613\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Die Kirchen von Angra<\/p><\/div>\n<p>Auf Terceira liegen wir in der Marina von Angra do Heroismo. Diese Stadt ist zwar schon um einiges gr\u00f6sser als Horta, hat aber trotz zweier Kathedralen und sch\u00f6ner Architektur (und ihrem Status als UNESCO Welterbe) weniger Charme als letztere. Tags drauf mieten wir erneut ein Auto, um die Insel zu erkunden. Wir besuchen u.A. eine K\u00e4sefabrik und degustieren den lokal hergestellten Kuhmilchk\u00e4se (hier hat es \u00fcberall K\u00fche, ich komme mir oftmals vor wie in der Schweiz), der sehr gut schmeckt. Auf dem Gipfel (auch hier gibt es eine Caldera) dringt die Sonne zum ersten mal durch die Wolkendecke. Wieder unten, ist die Sicht dann deutlich besser. Inspiriert von meinem gestrigen Schwumm, geniessen wir an diesem Tag zu dritt ein Bad in den Naturpools inmitten erstarrter Lava in Biscoitos am Nordende der Insel. Diese nat\u00fcrlichen Schwimmbecken werden kontinuerlich durch die atlantischen Brandung mit neuem Wasser versorgt, alle paar Minuten schwappt wieder eine grosse Welle vom Meer her \u00fcber den Rand eines Pools und sorgt damit f\u00fcr Action&#8230;<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"IMG_0583\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5854901268\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5231\/5854901268_a94730209f_m.jpg\" alt=\"Aussichtspunkt\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Aussicht auf die Marble Mania Ebene<\/p><\/div>\n<p>Auf der Weiterfahrt wird bald deutlich, dass sich diese Insel stark von Faial unterscheidet. Die Insel wird landwirtschaftlich viel intensiver genutzt (sagte ich schon, dass es viele K\u00fche hat?) und die ganze Kulturfl\u00e4che ist durch unz\u00e4hlige dunkle Lavasteinmauern, wie ein riesiges verzerrtes Schachbrett, in unz\u00e4hlige kleine Anbaufl\u00e4chen und Weiden unterteilt. Tats\u00e4chlich kommt Lorenzo, als wir auf einem der zahlreichen Aussichtspunkte stehen und auf diese in den unterschiedlichsten gr\u00fcnt\u00f6nen gekachelte Landschaft hinunterschauen, als erstes &#8222;Marble Mania&#8220; in den Sinn&#8230; Ich muss grinsen, denn er hat absolut recht. Die Frage ist nur: Erinnert sich sonst noch jemand an dieses fantastische Spiel auf dem C64? Falls nicht: Google ist dein Freund (<a title=\"I will use...\" href=\"http:\/\/www.giyf.com\/\">GIYF<\/a>). Vergleiche nebenstehendes Bild mit <a title=\"N\u00e4mlich in etwa so\" href=\"http:\/\/www.google.es\/search?q=marble+madness&amp;hl=de&amp;prmd=ivns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=ljABTr28JoHKhAeVsPzjBQ&amp;ved=0CDUQsAQ&amp;biw=1024&amp;bih=634\">Screenshots aus dem Internet<\/a>!<\/p>\n<p>Einen Tag sp\u00e4ter segeln wir \u00fcber Nacht nach S\u00e3o Miguel, unserem letzten Ziel in den Azoren. Dies ist die touristisch am meisten erschlossene Insel mit dem internationalen Flughafen und die Hauptstadt Ponta Delgada, wo wir anlegen, ist (verh\u00e4ltnism\u00e4ssig) riesig. Pl\u00f6tzlich ist zweite Haus ist eine Boutique oder ein Restaurant. Wir sind definifiv zur\u00fcck in der Zivilisation!<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Crews united (Baligand + Antin\u00e9a)\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5857165268\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5118\/5857165268_5c61753bf9_m.jpg\" alt=\"Val\u00e9rie, Philippe, Le Chef, Martijn, Lorenzo\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Crews united (Baligand + Antin\u00e9a)<\/p><\/div>\n<p>In Ponta Delgada\u00a0treffen\u00a0wir auch auf Martijn (NED) und Val\u00e9rie (FR). Sie sind ebenfalls von St. Martin aus gestartet und f\u00fcr mich keine unbekannten; ich hatte n\u00e4mlich Val\u00e9rie, die Skipperin, vor gut 4 Wochen in der Marina von Marigot um eine Mitfahrgelegenheit angefragt, allerdings nie eine R\u00fcckmeldung erhalten, und als ich kurz darauf schliesslich die Baligand fand, hatte ich\u00a0alles wieder vergessen. Bezeichnenderweise haben die zwei dann auch <em>mich <\/em>erkannt und angsprochen\u00a0und nicht umgekehrt, was f\u00fcr mich mal wieder eine klare Best\u00e4tigung meines hundsmiserablen Personenged\u00e4chnisses ist\u00a0(ich hoffe inst\u00e4ndig, dass ich nach meiner R\u00fcckkehr noch <em>irgend jemanden <\/em>wieder erkenne). Jedenfalls unterhalten wir uns auf dem Dock und sie erz\u00e4hlen mir, dass sie f\u00fcnf Tage vor uns losgefahren sind und\u00a0drei\u00a0Tage l\u00e4nger\u00a0gebraucht haben f\u00fcr die \u00dcberfahrt, weil teilweise \u00fcberhaupt kein Wind vorhanden war und sie oft den Motor brauchen mussten.\u00a0Ich hatte also mit der Baligand definitiv das bessere Los gezogen!\u00a0Kurz darauf st\u00f6sst auch der Rest meiner Crew dazu, und weil man sich gut versteht (Val\u00e9rie und Philippe k\u00f6nnen beide endlich wieder mal volle Kanne franz\u00f6sisch reden und ihre Skippersorgen und -erfahrungen austauschen, Martijn und ich liegen ebenfalls auf der gleichen Wellenl\u00e4nge, er hat\u00a0ein Jahr lang als Tauchinstruktor in Costa Rica gearbeitet) beschliessen wir nach einem gemeinsamen Nachtessen kurzerhand, am n\u00e4chsten Tag gemeinsam ein Auto zu mieten.<\/p>\n<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"IMG_0736\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5857173472\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" \" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3063\/5857173472_edf5fef199_m.jpg\" alt=\"IMG_0736\" width=\"180\" height=\"240\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Martijn mag Cozido<\/p><\/div>\n<p><a title=\"Wer mehr wissen will, klickt hier\" href=\"http:\/\/wikitravel.org\/en\/S%C3%A3o_Miguel\"> S\u00e3o Miguel<\/a> ist die gr\u00f6sste aller Azoreninseln und l\u00e4sst sich deshalb nicht in einem Tag besichtigen, wie die meisten anderen. Wir beschliessen deshalb, nur den Ostteil der Insel zu befahren. Das Wetter ist uns leider nicht sehr hold an diesem Tag &#8211; auf dem Gipfel der westlichen Caldera ist die Wolkenschicht so dick, dass man zeitweise auf der Strasse nicht weiter als 30m sieht und sp\u00e4ter f\u00e4ngt es dann auch noch an zu regnen. Mit der fantastischen Aussicht auf die zwei <a title=\"Bei uns war hier nur &quot;grau&quot;\" href=\"http:\/\/www.vrazores.com\/azores-virtual-tour-guide\/source\/azores-0367.html\">Sete Cidades Seen<\/a> ist jedenfalls nix, und damit war der erste (w\u00f6rtliche) H\u00f6hepunkt schon mal ein Flop. Wir fahren also auf der anderen Seite wieder runter und aus der dicksten Suppe raus und weiter nach Osten. Sao Miguel hat einige vulkanisch recht aktive Zonen, wo kochendes Wasser aus dem Boden tritt, so unter anderem in <a title=\"Baden und Kuren auf Sao Miguel\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Furnas\">Furnas<\/a>.  Nach einer kleinen Wanderung vom Aussichtspunkt oberhalb des Dorfes bis zu den heissen Quellen (unterwegs komme ich mir vor, wie in der Schweiz: saftige Wiesen, Nadelw\u00e4lder, grasende K\u00fche, Bergsee) k\u00f6nnen wir gleich noch eine weitere Spezialit\u00e4t des Ortes betrachten: Die Dorfbewohner vergraben n\u00e4mlich Packen mit Fleisch und Gem\u00fcse ca. 1m tief im Boden\u00a0 (nein, es handelt sich nicht um Eichh\u00f6rnchen) und garen so das Essen in der heissen Erde. Das Resultat heisst <a title=\"Feine Esse aus heisse Bode\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XYK92epr3vI\"><em>Cozido<\/em><\/a>, l\u00e4sst sich z.B. im Restaurant &#8222;Tony&#8217;s&#8220; geniessen und schmeckt vorz\u00fcglich (siehe Bild). Anschliessend steht auch auf dieser 3. Inseltour baden auf dem Programm, allerdings diesmal nicht im Atlantik,  sondern im Thermalbad. Das Wasser ist stark eisenhaltig und rostbraun, mit einer Temperatur von ca. 35\u00b0C. Mir ist das nat\u00fcrlich nach 5 Minuten viel zu heiss, aber Martijn, der noch nie in einem Thermalbad war, bleibt f\u00fcr eine geschlagene Stunde drin sitzen. Ahrgh? Der Mann war wohl mal ein Hummer im Kochtopf in einem fr\u00fcheren Leben.<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"IMG_0744\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5857175148\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3023\/5857175148_9b555140b2_m.jpg\" alt=\"IMG_0744\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Ileana und Judith wissen wie man Seefahrer bewirtet<\/p><\/div>\n<p>Auf dem Heimweg besuchen wir dann noch eine Bekannte von Lorenzo&#8217;s Mutter. Ileana wohnt seit Jahrzehnten auf den Azoren und zusammen mit ihrer amerikanischen Freundin Judith bewirtet sie uns f\u00fcrstlich mit Kaffee, lokalem S\u00fcssgeb\u00e4ck, azorischem Wein und schlussendlich noch selbstgemachter Pizza, so dass wir am Schluss f\u00fcr gut 2\u00a0 Stunden anstatt der geplanten halben Stunde sitzen bleiben&#8230; Die beiden \u00e4lteren Frauen hatten wohl schon lange keinen Besuch mehr, sie tischen uns eine Anekdote nach der anderen auf. Als wir schliesslich aufbrechen, kriegen wir noch einen Mozarella, frischen Basilikum und eine Handvoll frischen Rosmarin in die H\u00e4nde gedr\u00fcckt. Proviant f\u00fcr die \u00dcberfahrt nach Europa!<\/p>\n<p>Tags drauf heisst es &#8222;Leinen Los!&#8220; in Ponto Delgado und wir setzen Kurs auf Gibraltar. Doch davon berichte ich sp\u00e4ter&#8230;<\/p>\n<p>___<\/p>\n<div style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Worst Restaurant ever\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/49084372@N00\/5799703767\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3316\/5799703767_2f3a3cb9e1_m.jpg\" alt=\"Worst Restaurant ever\" width=\"180\" height=\"240\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Kabam Todos? No Grazie!<\/p><\/div>\n<p>[1] Chronologie der Ereignisse: 0) Wir betreten ein leeres Restaurant mit h\u00fcbsch gedeckten Tischen und ansprechender Menukarte. 1) Bei der Bestellung h\u00f6rt der Kellner leider nicht dem Bestellenden zu, sondern ist extrem abgelenkt, schaut woanders hin, und macht ein paar Scherze mit seinem Kollegen in der K\u00fcche. Er muss 2x nachfragen, wer denn nun was bestellt habe. 3) Eine von drei Vorspeisen kommt, die anderen leider nicht. Auch nach weiteren 10 Minuten nicht. 4) Auf Nachfrage, wo denn die anderen Vorspeisen seien, sagt der Kellner, dass gem\u00e4ss seinen Notizen nur noch eine fehle (d.h. die dritte ging verloren). Diese brauche aber noch ca. 15 Minuten, weil die Zubereitung l\u00e4nger dauere als f\u00fcr die bereits servierte. &#8222;\u00c4h, Timing in der K\u00fcche?&#8220; merken wir an, worauf sich der Kellner pers\u00f6nlich angegriffen f\u00fchlt und nochmal darauf hinweist, dass die eine Zubereitung halt l\u00e4nger dauere als die andere! 5) Schon bald kommen die Hauptg\u00e4nge, immerhin gemeinsam innerhalb von 5 Minuten. 6) Da war doch noch was? Ah ja, die Vorspeise, die &#8222;l\u00e4nger dauert&#8220;. Kommt kurz nach den Hauptg\u00e4ngen. 7) Als Ausgleich f\u00fcr die Versp\u00e4tung sch\u00fcttet der Kellner diese beim Servieren Philippe \u00fcber die Hosen (mmh, Moules au Pantalon). 8) Als wir mit dem Hauptgang beinahe fertig sind, kommt doch noch eine 3. Vorspeise (wir verzichten dankend). 9) Wir denken, dass heute wohl nicht ganz unser Tag ist, aber dann stellen wir fest, dass am Nebentisch drei falsche Gerichte serviert werden und eines fehlt. 10) Die Rechnung enth\u00e4lt nat\u00fcrlich 3 Vorspeisen. 11) Das Essen (d.h. die Zubereitung) war tadellos.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach drei Wochen nonstop Segeln hatten wir dringend Ferien n\u00f6tig. Die Azoren sind daf\u00fcr hervorragend geeignet, ich kann dieses kleine 9-teilige Inselreich inzwischen aus eigener (3\/9-) Erfahrung von ganzem Herzen empfehlen. 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