{"id":580,"date":"2012-01-20T11:38:52","date_gmt":"2012-01-20T11:38:52","guid":{"rendered":"http:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/?p=580"},"modified":"2012-01-20T11:38:52","modified_gmt":"2012-01-20T11:38:52","slug":"menu-exotique","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/archive\/580","title":{"rendered":"Menu Exotique"},"content":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen haben mich ein paar nepalesische <a title=\"Um welches handelt es sich wohl?\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Momo_(Begriffskl%C3%A4rung)\">Veggie-Momos<\/a> dazu gebracht, eine <a title=\"Jeeves weiss alles dar\u00fcber\" href=\"http:\/\/www.ask.com\/ans?q=How+to+Use+a+Squat+Toilet&amp;qsrc=292&amp;o=17034&amp;l=dir\">Squat-Toilette<\/a> mal von n\u00e4her zu betrachten. W\u00e4hrend ich (noch auf den Knien) meinem Zmorge und Zmittag eine gute Reise w\u00fcnschte (und mir ein Glas frisches Wasser) kam mir spontan die Idee, in einem Blog mal ein bisschen kulinarische R\u00fcckschau zu halten und einige bisher verzehrte <a title=\"Gibts auch im D\u00e4nischen Super Brugsen. W\u00fcrde ich aber haupts\u00e4chlich f\u00fcr Warme Leverpastej empfehlen und nicht f\u00fcr die hierin beschriebenen Dinge.\" href=\"http:\/\/www.superbrugsenbillund.dk\/delikatessen.htm\">Delikatessen <\/a>aufzulisten, die mich (entgegen aller Voraussicht) definitiv nicht zum <a title=\"Ich, du, wir\" href=\"http:\/\/de.wiktionary.org\/wiki\/kotzen\">kotzen <\/a>brachten.<\/p>\n<p>Die erste H\u00e4lfte der Reise (Mexiko bis Madagaskar) stellte sich in dieser Hinsicht leider als absolut langweilig heraus. Die dortigen Essgewohnheiten sind den unsrigen zu \u00e4hnlich oder bereits so bekannt und selbstverst\u00e4ndlich, dass sie nichts aussergew\u00f6hnliches mehr bedeuten. In Madagaskar gab&#8217;s zwar ab und zu mal <em>Froschschenkel<\/em>, aber die sind vermutlich ein \u00dcberbleibsel aus franz\u00f6sischen Kolonialzeiten und daher schon fast als einheimische Kost zu bezeichnen&#8230; Allenfalls kann man in Mada h\u00f6chstens noch lernen, dass man Fische problemlos auch ganz essen kann (d.h. mit Kopf, was ich aber echt nie geschafft habe, das fiel mir mit Wachteln etwas leichter, doch dazu sp\u00e4ter).<\/p>\n<p>So richtig spannend wurde es diesbez\u00fcglich deshalb erst in Asien.<\/p>\n<p><strong>S\u00fcdkorea<\/strong><\/p>\n<p>Eines sch\u00f6nen Abends in Seoul gesellen wir uns spontan in eine Strassenbeiz zu zahlreichen Afterwork-Biertrinkern. Des Koreanischen (noch) nicht m\u00e4chtig, bestellen wir einfach dasselbe was an den umliegenden Tischen genossen wird. Worauf wir die folgende halbe Stunde damit verbringen, die servierten Snacks zu identifizieren&#8230; Kommt&#8217;s vom Land oder aus dem Meer? Ganzes Tier oder nur Teile davon? Und falls letzteres: welche? Innere Organe oder Extremit\u00e4ten? Wir kommen zu keinem abschliessenden Ergebnis, ausser, dass das Ganze nur m\u00e4ssig gut schmeckt und ohne die scharfe Sauce und das beigemischte Gr\u00fcnzeugs nicht wirklich geniessbar w\u00e4re. Als wir gehen, lassen wir uns noch aufschreiben, was wir gegessen haben (\uace8\ubc45\uc774, <em>GolBaengI<\/em> und \ubc88\ub370\uae30, <em>BeonDeGi<\/em>). Zur\u00fcck im Guesthouse fragen wir dann Uncle Google, um Aufkl\u00e4rung. Dasselbe sei dem neugierigen Leser als kleine Aufgabe \u00fcberlassen.<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Wasn das?\" src=\"http:\/\/farm7.staticflickr.com\/6127\/6191658261_f59a139c4e.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Koreanischer Snack, der Fragen aufwirft<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine weitere Besonderheit in S\u00fcdkorea sind die zahlreichen Caf\u00e9s, die oft sehr gem\u00fctlich, geschmackvoll und mit viel Liebe eingerichtet sind. Dummerweise sind diese alle am Morgen, wenn man den Kaffee am n\u00f6tigsten h\u00e4tte, geschlossen. Doch das macht nichts. Wie wir bald herausfinden, trinkt man dort sowieso am besten keinen Kaffee. Die eisgek\u00fchlte <em>Macha Latte<\/em> (Gr\u00fcntee-Espresso mit Milch) ist einfach zu gut, als dass man stattdessen etwas anderes trinken w\u00fcrde.<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Macha Latte\" src=\"http:\/\/farm7.staticflickr.com\/6050\/6301731603_2c9638ca43.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Treffen sich zwei Macha Lattes am Strand...<\/p><\/div>\n<p><strong>Japan<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man Sushi als japanisches \u00e4quivalent zur Pizza sieht, dann macht nat\u00fcrlich der Belag die Musik und nicht der Teig. Die Auswahl an verschiedenen Toppings ist riesig und reicht von <em>Uni<\/em> (Seeigelrogen) \u00fcber <em>Anago<\/em>\/<em>Unagi<\/em> (Meer-, resp. S\u00fcsswasseraal) und rohem <em>Tintenfisch<\/em> bis zu <em>Wachtelspiegeleiern<\/em> und <em>Wienerw\u00fcrstli<\/em>. Wir probieren alles, vorausgesetzt , dass es sich nicht aus eigener Kraft noch vom Reis runterbewegen kann.<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Wiener Sushi\" src=\"http:\/\/farm7.staticflickr.com\/6111\/6260331953_525d946267.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Ist das nun Blasphemie?<\/p><\/div>\n<p>Zum Zmorge gibt&#8217;s des \u00f6fteren mal <em><a title=\"Hoj, da gibt's aber viel Background dazu!\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Natt%C5%8D\">Natto<\/a><\/em>. Diese fermentierten Sojabohnen ziehen dermassen heftig schleimige F\u00e4den, dass dagegen jedes Fondue einpacken kann. Beim Verzehr muss man deshalb m\u00e4chtig aufpassen, dass man nicht wie die doofen Hobbits bei der Riesenspinne im &#8218;Herr der Ringe&#8216; endet.<\/p>\n<p>Die Japaner essen zwar tats\u00e4chlich sehr viel Fischiges (sogar in der Bergh\u00fctte auf 3000 M.\u00fc.M. gibt&#8217;s zum Fr\u00fchst\u00fcck ein St\u00fcck Fisch f\u00fcr jeden). Doch der Legende nach gab es davon fr\u00fcher im Landesinnern nicht genug und die Leute mussten schauen, dass sie anderweitig zu ihren Proteinen kamen. Man geniesst deshalb durchaus auch mal eine Packung caramelisierter Heuschrecken mit einem Asahi-Bierchen vor dem Fernseher. Schmeckt echt gut und ist fast so knusprig wie Zuckermandeln, nur garantiert ges\u00fcnder! (Ok, ich geb&#8217;s zu: Unser Test mit den Heuschrecken als Mitbringsel f\u00fcr Takako, eine japanische Freundin, hat nicht den gew\u00fcnschten Effekt erzielt. Keine <em>Aahs<\/em> und <em>Oohs<\/em> und <em>Judihuis<\/em> zu h\u00f6ren. Tats\u00e4chlich haben wir, \u00e4h, ich, die Viecher schlussendlich fast alleine gegessen&#8230;)<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"H\u00f6ig\u00fcmper\" src=\"http:\/\/farm7.staticflickr.com\/6055\/6260331051_b785f0d360.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Feini, zarti, knusprigi, karamelisierti und gsundi G\u00fcmper<\/p><\/div>\n<p><strong>Taiwan<\/strong><\/p>\n<p>Taiwan ist offiziell chinesisches Territorium (wenn auch abtr\u00fcnnig). Die Devise im Hinblick auf&#8217;s Essen lautet deshalb wie folgt: Wenn es sich bewegt, dann wird es gegessen, ausgenommen Motorr\u00e4der. Und das stimmt auch.<\/p>\n<p>Die beste und einfachste M\u00f6glichkeit f\u00fcr kulinarische Experimente bieten hier die zahlreichen Nachtm\u00e4rkte. Dort wird nebst allen Dingen f\u00fcr&#8217;s t\u00e4gliche Leben auch jede Menge Essen angeboten. Das beste dabei: Man muss weder chinesisch sprechen noch chinesisch lesen k\u00f6nnen. Zeigen oder eigenh\u00e4ndig in ein bereitstehendes K\u00f6rbchen legen gen\u00fcgt, worauf&#8217;s der Koch dann subito zubereitet. Zur Auswahl stehen unter anderem Innereien aller Couleur, Oktopusm\u00fcnder, Entenh\u00e4lse und H\u00fchnerf\u00fcsse.`<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Ungekocht\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7016\/6398768765_7c1e86455e.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Ein Haufen kalter F\u00fcsse<\/p><\/div>\n<p>Falls sich nun einige fragen, wie in aller Welt man denn H\u00fchnerf\u00fcsse essen soll: Ich hab&#8217;s f\u00fcr euch ausprobiert! 1. Gekochten und in w\u00fcrziger Sauce eingelegten H\u00fchnerfuss in den Mund stecken, 2. Weichgekochte H\u00fchnerhaut von den Knochen lutschen, 3. Hautfreie Knochen ausspucken (egal wo man gerade sitzt oder steht). Ganz einfach also, und um einiges besser als man sich vorstellt. Nat\u00fcrlich gilt auch hier das franz\u00f6sische Escargot-Gesetz: Die Sauce macht&#8217;s.<\/p>\n<div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Gekocht und mit Sauce\" src=\"http:\/\/farm7.staticflickr.com\/6106\/6398768565_a6d390b007.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Ein paar H\u00fchnerf\u00fcsschen gef\u00e4llig?<\/p><\/div>\n<p>Brennende Fragen zu den Oktopusm\u00fcndern kann ich leider nicht beantworten, ich habe sie n\u00e4mlich nicht ausprobiert, Schande \u00fcber mich.<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" \" title=\"Coffintoast\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7021\/6398774171_fdb85a691b.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Und noch eine Nachtmarktspezialit\u00e4t: Gef\u00fcllter Toast<\/p><\/div>\n<p>Doch das kulinarische Highlight in Taiwan ist eh&#8216; nicht das Essen, sondern die Getr\u00e4nke. In diesem Land gibt es, grob gesch\u00e4tzt, alle 30m einen Teeladen. Dort kann man sich aus allen vorstellbaren frischen Fruchts\u00e4ften und Gr\u00fcn-, Schwarz- oder Oolongtee als Basis, sowie Milch, Zucker und Eis als weitere Ingredienzien, k\u00f6stliche Drinks zusammenmixen lassen, von denen einer besser als der andere schmeckt. Der K\u00f6nig unter all diesen Getr\u00e4nken ist allerdings unbestritten \u73cd\u73e0\u5976\u8336 (<em>Zhen Shu Nai Cha<\/em>) oder &#8218;Bubble\/Pearl Milk Tea&#8216;. In seiner einfachsten Form handelt es sich dabei einfach um eisgek\u00fchlten Schwarztee mit Milch, doch der Trick sind die gummigen B\u00e4llchen aus Maniok-St\u00e4rke, die unten in den Becher eingef\u00fcllt werden. Damit ein unbehinderter Trinkgenuss m\u00f6glich ist, wird dazu ein R\u00f6hrli mit extragrossem Durchmesser (1 cm) geliefert, was zum Staubsauger-\u00fcber-Pingpongball-Effekt f\u00fchrt, wenn beim Trinken mal wieder ein Maniokb\u00e4llchen &#8211; <em><a title=\"Nein, das ist die falsche Definition\" href=\"http:\/\/www.urbandictionary.com\/define.php?term=slurp\">Schlonk!<\/a><\/em> &#8211; mit hochgesogen wird. Tolles Vergn\u00fcgen, vor allem am Schluss, wenn kein Tee mehr \u00fcbrig ist und es nur noch darum geht, die restlichen &#8218;Bubbles&#8216; einzusaugen!<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Bubbletea\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7020\/6398763271_f7a8ff7f20.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">BIGUGEGL - Bubbletea isch guet und git e gueti Luune<\/p><\/div>\n<p><strong>Hong Kong<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Hong Kong gilt, dass man punkto Essen alles bekommen kann, wenn man nur danach sucht, und damit meine ich insbesondere auch internationale K\u00fcche. Von meiner Seite gibt es von dort keinerlei Experimente zu vermelden (den popul\u00e4ren Reisbrei mit Fischkopf zum Fr\u00fchst\u00fcck habe ich ausgelassen), daf\u00fcr habe ich mal wieder ein wenig gehobener geschlemmt (&#8217;sleep cheap + eat good&#8216; war das Motto, obwohl &#8217;sleep cheap&#8216; eigentlich ein Oxymoron ist in Hong Kong).<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Friandises und Kaffee\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7171\/6490444731_70272f4376.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Home far away from Home<\/p><\/div>\n<p>Das 14-Gang Dinner war exquisit, die meisten der 3-g\u00e4ngigen Lunchspecials ebenfalls, nur das Racelette und das Schweinsmedaillon Fa\u00e7on Chasseur mit Sp\u00e4tzli und Pseudogem\u00fcse im Restaurant <a title=\"Was andere so meinen\" href=\"http:\/\/www.tripadvisor.com\/Restaurant_Review-g294217-d946831-Reviews-Swiss_Chalet-Hong_Kong.html\"><em>Swiss Chalet<\/em> <\/a>war leider etwas entt\u00e4uschend&#8230; Das K\u00e4sepl\u00e4ttchen mit 7 verschiedenen Schweizer Hartk\u00e4sen und der echte Espresso mit Friandises und Cailler-Sch\u00f6ggeli zum Dessert waren allerdings k\u00f6stlich.<\/p>\n<p><strong>Vietnam<\/strong><\/p>\n<p>Vietnam war das einzige Land, in welches ich mit einer kulinarischen Absichtserkl\u00e4rung einreiste. Dank tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung meiner <a title=\"IvyTeam ist Soreco ist Axon\" href=\"http:\/\/www.axonactive.vn\/\">vietnamesischen Arbeitskollegen<\/a> in Ho Chi Minh City (Saigon) konnte ich diese auch bereits am dritten Tag meines Aufenthalts umsetzen. Gemeinsam besuchen wir ein Restaurant, in welchem ausschliesslich <em>Hund<\/em> serviert wird. Leider war&#8217;s nicht so gut, so dass die Hundegemeinschaft von meiner Seite her in Zukunft wohl eher nichts mehr bef\u00fcrchten muss. Ich bin aber \u00fcberzeugt, dass es eher an der Zubereitung lag&#8230; als Pfeffer mit Sp\u00e4tzli und Rotkraut w\u00e4re so ein K\u00f6ter sicher durchaus geniessbar! (So geht sogar <em>Murmeli<\/em> runter wie \u00d6l)<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" \" title=\"Hundihundi\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7005\/6548100445_f55b66b308.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Der Hund (geschnetzelt) und sein Herrchen<\/p><\/div>\n<p>Katze g\u00e4b&#8217;s in Vietnam auch zu probieren, ebenso Ratte (aber ausdr\u00fccklich nur die gl\u00fccklichen vom Land und niemals die dreckigen Stadtviecher, die man \u00fcberall sieht), doch beides ging mir durch die Latten. Daf\u00fcr hatte ich auf einer fantastischen <a title=\"EMPFEHL, EMPFEHL, EMPFEHL!\" href=\"http:\/\/xotours.vn\/\">Foodtour durch Saigon<\/a> noch die Gelegenheit, Embryoeier zu probieren (gekochte Eier mit einem wenige Tage alten, kaum entwickelten F\u00f6tus drin) sowie Wachteln mitsamt Kopf zu verspeisen. Letzteres wurde mir von meiner \u00e4usserst charmanten Tourleiterin gleich vordemonstriert, so dass ich gar nicht anders konnte, als nachzuziehen&#8230;<\/p>\n<div style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Eieiei\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7150\/6548113871_5d32378549.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Das omin\u00f6se Ei (mit Wachteln unten rechts)<\/p><\/div>\n<p>\u00dcberall zu kaufen gibt es ausserdem den ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Schlangenwein, der auch allen Chinareisenden ein Begriff sein d\u00fcrfte. Dazu wird formalinm\u00e4ssig eine ganze Schlange in eine Flasche mit starkem Schnaps eingelegt, die zwecks erh\u00f6hter Dramatik oft auch noch einen grossen Skorpion im weit aufgerissenen Maul h\u00e4lt. Das Ganze soll hervorragend f\u00fcr die Libido sein, was ich allerdings nicht best\u00e4tigen kann (wobei ich zugegebenermassen auch keine M\u00f6glichkeit dazu hatte, meine Libido zu testen). Schmeckt schlussendlich nicht besser oder schlechter als ein Glas billiger alter Cognac mit einem Haufen toter Fliegen drin.<\/p>\n<p><strong>Thailand<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, wie die meisten, dass die Thaik\u00fcche die K\u00f6nigin unter allen (asiatischen) K\u00fcchen ist. Doch die Thais k\u00f6nnen auch anders als &#8218;Pad Thai&#8216; und &#8218;Green Curry&#8216;. Innereien sind sehr beliebt und im Norden, wohl durch die N\u00e4he zu Laos bedingt, kommt durchaus auch mal ein Wurm oder eine Handvoll ger\u00f6steter Grillen auf den Teller. Was Insekten betrifft, so hat man bei diversen Strassenh\u00e4ndlern eine grosse Auswahl. Motiviert durch die guten Erfahrungen in Japan, habe mir mal ein Menu zusammengestellt (siehe Bild).<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" \" title=\"E hampfele Ch\u00e4fer\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7011\/6730146457_ca380ce60b.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Menu Exotique (Buffet)<\/p><\/div>\n<p>Fazit: Die Grillen sind gummig, die grosse Heuschrecke etwas unpraktisch zu essen und \u00fcberhaupt, die japanischen K\u00e4fer haben um einiges besser geschmeckt. Die getrockneten Fr\u00f6sche waren aber okay.<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Thai Kochkurs\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7006\/6730162583_161f4c148b.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Wer einsteckt sollte auch austeilen k\u00f6nnen: Thai-Kochkurs<\/p><\/div>\n<p><strong>Schlusswort<\/strong><\/p>\n<p>Inzwischen ern\u00e4hre ich mich auf indisch. Das Essen hier ist gut, aber gr\u00f6sstenteils bekannt und nicht sehr ausgefallen. Meistens sind die Herausforderungen eher hygienischer denn kulinarischer Natur&#8230;<\/p>\n<p>In diesem Sinne w\u00fcnsche ich euch allen (und mir) weiterhin einen starken Magen und &#8218;E Guete!&#8216;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen haben mich ein paar nepalesische Veggie-Momos dazu gebracht, eine Squat-Toilette mal von n\u00e4her zu betrachten. W\u00e4hrend ich (noch auf den Knien) meinem Zmorge und Zmittag eine gute Reise w\u00fcnschte (und mir ein Glas frisches Wasser) kam &hellip; <a href=\"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/archive\/580\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":584,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,99],"tags":[197,192,72,189,194,200,188,191,193,198,195,199,160,196,190],"class_list":["post-580","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-intermezzo","category-wahrend-der-reise","tag-bubble-tea","tag-eier","tag-essen","tag-fischiges","tag-food","tag-frosche","tag-heuschrecken","tag-huhnerbeine","tag-insekten","tag-macha-latte","tag-nachtmarkte","tag-schnecken","tag-seidenraupen","tag-street-food","tag-sushi"],"geo":{"latitude":0,"longitude":0,"description":null},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=580"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":589,"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/580\/revisions\/589"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/goodbye.zaploink.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}<!-- WP Super Cache is installed but broken. 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